Mobiles Surfen ab 1. Juli in der EU günstiger
Hohe Roaminggebühren durch Surfen oder Emailen im Ausland. Das soll ab 1. Juli 2010 nunmehr der Vergangenheit angehören, denn die EU senkt nicht nur Datenroamingkosten, sondern zwingt auch die Telekomanbieter zu mehr Sicherheitsmaßnahmen. Roaminggebühren fallen neben den vertraglich vereinbarten Kosten für mobiles Internet am Handy oder Laptop an, wenn der Zugang über einen Partneranbieter außerhalb des Heimatlandes genutzt wird. In der Vergangenheit waren diese meist enorm hoch. Das soll sich nun ändern!
Was heißt das nun genau?
Innerhalb der EU gibt es eine neue Preisobergrenze. Von derzeit noch 1 Euro auf 80 Cent pro Megabyte für Datenroaming, Auslands-SMS dürfen maximal 11 Cent kosten und auch die Handyanrufe werden günstiger.
Außerdem kommt eine neue Kostenobergrenze von 50 Euro (plus Mehrwertsteuer) pro Monat für Datenroaming. Kommt der Internetsurfer der Grenze von 50 Euro zu nahe, wird er vorerst gewarnt. Erreicht er dann die Grenze, muss dann damit rechnen, dass der Dienst abgeschaltet wird. Das soll gegen die überhöhten Gebühren schützen. Natürlich können auch höhere Grenzen vereinbart werden. Das muss dann aber jeder selbst vereinbaren. Leider gilt diese Verordnung nur für EU-Länder. Vielleicht dehnt sich dieses Gesetz aber auch bald über den EU-Raum hinaus aus. Wäre doch nicht verwunderlich – schließlich leben wir in einer globalisierten Welt!





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