DSL-Steuer auch in den Niederlanden im Gespräch

Nachdem erst vor ein paar Tagen eine Internetsteuer in Großbritannien im Gespräch war, die den weitern Breitband-Ausbau finanzieren soll, will man nun in den Niederlanden durch eine DSL-Steuer die Printmedien retten.

Da viele Zeitungen, zumindest Teile und Auszüge, ihrer Printausgaben Online kostenlos zur Verfügung stellen, daran aber kaum etwas verdienen, soll nun Abhilfe geschaffen werden, so die für den Antrag zuständige Kommission. Im Rahmen dieser DSL-Steuer sollen Kunden zu ihrem DSL-Anschluss, jährlich zwei Euro zahlen, so würden immerhin zwölf Millionen Euro zusammen kommen.

Der für Medien zuständige Minister Ronald Plasterk, äußerte sich zu diesem Vorschlag sehr skeptisch, da eine solche Steuer in seinen Augen schwer umzusetzen sei.

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